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Auf unseren Seiten finden Sie Informationen und Angebote rund um die Themen Biografiearbeit und biografisches Schreiben. Wir arbeiten mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Eltern und Großeltern und bilden Fachkräfte weiter.


Gleichzeitig richten wir uns an Einzelpersonen und Familien, die
professionelle Begleitung für ihre persönliche Biografiearbeit wünschen.

In der Arbeit mit Fachkräften sind wir in folgenden Bereichen tätig:

Schule und Bildung

• Inklusion

• Soziale Arbeit

• Familienhilfe

• Hilfen zur Erziehung

• ZeitzeugInnen und Oral History


Projekt Lebensbuch - Biografiearbeit mit Jugendlichen, vormals erschienen im Verlag an der Ruhr, ist bei uns wieder als Pdf-Datei erhältlich! (Weitere Informationen unten.)


Aktueller Termin

Biografiearbeit als pädagogische Praxis:
Beziehungen gestalten und das Verstehen der eigenen Geschichte fördern.
Workshop mit Isabel Ursula Morgenstern
am 27.09.2019 auf der Fachtagung des SOS-Kinderdorf e.V.:

Aufwachsen woanders - Was brauchen junge Menschen in der stationären Erziehungshilfe? am 26./27.09.2019 in Berlin

Flyer für die Fachtagung des SOS-Kinderdorf e.V.

Anmeldung nur über diesen Link direkt beim Veranstalter


Unsere Angebote

Weiterbildungen und Vorträge für PädagogInnen, SozialarbeiterInnen, LehrerInnen u.a. in Zusammenarbeit mit Institutionen wie Schulen, Hochschulen, Jugendämter, Verbände, Träger der Sozialen Arbeit.

Planung und Durchführung von Projekten zur Biografiearbeit gemeinsam mit Ihnen und in Ihrem Auftrag.

Begleitung bei Ihrer persönlichen Biografiearbeit.

Beratung und Begleitung bei der Biografiearbeit mit Kindern, Jugendlichen, Erwachsenen, Eltern, Großeltern und Familien.

Bücher und Materialien zur Biografiearbeit


Memory Biografie- und Schreibwerkstatt e.V.
Unser Selbstverständnis

Memory e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der seit 2008 aktiv ist. Wir verstehen unter Biografiearbeit eine strukturierte und angeleitete Methode der persönlichen Selbstreflektion auf Grundlage der eigenen Lebensgeschichte.

Ethische Standards sind aus unserer Sicht die grundlegende Voraussetzung für professionelle Biografiearbeit. Dazu gehören:

Freiwilligkeit und Transparenz

Vertraulichkeit und Zuverlässigkeit

Bewusstsein für Diversity und Inklusion

Ressourcenorientierung

Traumasensibilität

Selbstreflexivität der Anleitenden

Dafür stehen wir in all unseren Angeboten. Über die Jahre hinweg haben wir in unserer Arbeit zwei weitere Schwerpunkte entwickelt. Diese liegen im Bereich Inklusion und Resilienzförderung.

Einen ersten Eindruck unserer Arbeit erhalten Sie hier:

Biografische Texte von Eltern und Großeltern


Geschichten, die Mut machen -
Ressourcenorientierte Biografiearbeit mit Eltern und Großeltern

von Isabel Ursula Morgenstern

Seitenzahl: 120
Format: A4 hoch
Ausstattung: Paperback schwarz-weiß mit Abbildungen und Schreibvorlagen
Preis: 25,95 € zzgl. Versandkosten


Eltern und Großeltern spielen eine wichtige Rolle bei der Weitergabe von biografischem Familienwissen an ihre Kinder und Enkel. In unserer Arbeit haben wir festgestellt, dass vielen Kindern der Zugang zu diesem Wissen fehlt. Dabei geht es weniger um komplexe Sachverhalte der Familiengeschichte, als vielmehr um grundlegende Informationen wie Namen und Daten von Familienmitgliedern, geografische Informationen, Familientraditionen usw. Grundsätzlich orientieren wir uns an den Ressourcen und Lebensschätzen, die auch Familien in schwierigen Lebenssituationen mitbringen. → Hier erfahren Sie mehr

Bestellung per E-Mail


Projekt Lebensbuch - Biografiearbeit mit Jugendlichen
Pädagogischen Begleitmaterialien

von Isabel Ursula Morgenstern

Unsere pädagogischen Begleitmaterialien wurden durch das Bundesprogramm "VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie" gefördert. Sie umfassen eine ausführliche Darstellung der Methode Lebensbuch sowie der wissenschaftlichen Grundlagen, die wir vor allem in der Resilienzforschung und in der Salutogenese sehen. Wir gehen auf die praktische Durchführung des Projekts ein, wobei wir die notwendigen Rahmenbedingungen und den Aufbau der Arbeit vorstellen. Unter anderem zeigen wir auch die Chancen der ressourcenorientierten Biografiearbeit für Jugendliche auf – ob mit oder ohne Migrationshintergrund.

In einem praktischen Teil werden die einzelnen Projektstunden eines kompletten Kurses von 15 Doppelstunden dargestellt. Dabei wird der Aufbau der Stunden mit einführenden Kommunikations- und Entspannungsübungen, angeleiteten Reflexionen, Gruppengesprächen, gestalterischen Aufgaben, Erstellen von Lebensbuchseiten, vielfältigen Zwischenschritten und alternativen Aufgaben gezeigt. Zahlreiche Kopiervorlagen für die Lebensbuchseiten können Sie direkt für Ihre Projekte übernehmen.

Eine umfassende Literaturliste bietet weiterführende Informationen, außerdem finden Sie viele Bilder, Beispiele und Fotos, teils in Farbe. Wir haben mit dem Projekt Lebensbuch eine besonders niedrigschwellige Herangehensweise entwickelt, die mit kleinen Schritten arbeitet. Diese können als Ganzes oder auch in einzelnen Einheiten umgesetzt werden, ohne dass gleich ein ganzes Buch entstehen muss. Mehr dazu hier

Die Begleitmaterialien sind in zwei Ausgaben erschienen, die inhaltlich gleich sind, auch wenn sie unterschiedliche Umschlagbilder haben. Zuerst haben wir 2011 eine eigene Publikation in kleiner Auflage erstellt, die noch im selben Jahr im Verlag an der Ruhr erschienen ist:

 

Diese Auflage ist inzwischen vergriffen. Wir freuen uns, dass wir Ihnen das Buch in der ursprünglichen Fassung als E-Book (Pdf) anbieten können: 

Projekt Lebensbuch – Biografiearbeit mit Jugendlichen. Seitenzahl: 100
Format: A4 hoch
Ausstattung:
Paperback schwarz-weiß mit Abbildungen (teilweise farbig, teilweise schwarz-weiß) und Schreibvorlagen
Preis für das E-Book (Pdf): 14,99 €


Von schwarzen Löchern und blinden Flecken:
Erinnerung als Kunst

von Alice Lanzke (Neue deutsche Medienmacher e.V.)

Am 21.10.2018 fand ein Gespräch zwischen der Künstlerin DESSA und der Gründerin der Memory Biografie- und Schreibwerkstatt e.V. Isabel Morgenstern im Ausstellungs- zentrum Pyramide in Berlin-Hellersdorf statt. Moderiert wurde das Gespräch von der Journalistin Alice Lanzke. Anlass war die Ausstellung von DESSA Kunst und Erinnern anlässlich des Gedenkens an die antisemitischen Pogrome im November 1938.


Alice Lanzke, DESSA, Isabel Morgenstern
Foto: Robert Lanzke

In ihren Collagen und Bildern lässt die Schweizer Künstlerin DESSA (Deborah Sharon Abeles) deutsch-jüdische Geschichte lebendig werden. Einzelne Biografien werden zu vielschichtigen Symbolen der Geschichte und Brückenbauern für die Gegenwart. Dabei vertieft sich DESSA intensiv in die jeweiligen Lebensgeschichten, bis die einzelnen Mosaiksteine ihrer Recherche ein kreatives Ganzes ergeben.

Ihre neueste Arbeit ist eine visuelle Biografie der Sozialreformerin, Pädagogin und Feministin Alice Salomon – ein bildgewaltiges Werk, das Salomon dem Vergessen entreißt und in einen aktuellen Kontext setzt.


Foto: Robert Lanzke

Um Lebensgeschichten geht es auch der Biografiepädagogin und Autorin Isabel Ursula Morgenstern. Vor zehn Jahren gründete sie den Verein Memory Biografie- und Schreibwerkstatt e.V., der Projekte zur Biografiearbeit durchführt.

„Mit Hilfe von Biografiearbeit wird das eigene Leben in Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft reflektiert“ so Morgenstern. „Eine wichtige Rolle spielt dabei die Betrachtung der gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, in denen das eigene Leben stattfindet bzw. stattfand. So ergibt sich die Möglichkeit zu erkennen, wie uns diese Rahmenbedingungen geprägt haben.“

Sowohl für DESSA als auch für Isabel Morgenstern sind Erinnerungen zentral. Während DESSA durch ihre Arbeit ein „schwarzes Loch in ihrer Familiengeschichte füllt“, wie sie selbst sagt, war die Beschäftigung mit ihrer Biografie für Isabel Morgenstern die Gelegenheit, mit den „blinden Flecken“ im Kontext mit der nationalsozialistischen Vergangenheit ihrer Familie umzugehen.

Im Gespräch ging es unter anderem um folgende Fragen: Was sind Erinnerungen und Gemeinsamkeiten in ihren jeweiligen Ansätzen? Was macht die Arbeit mit Erinnerungen mit ihnen persönlich? Und welche Bedeutung haben Erinnerungen auf kollektiver, gesellschaftlicher und künstlerischer Ebene?


Unser Projekt "Meine Geschichte ist meine Heimat"

 (In Anlehnung an ein Zitat von Saul Friedländer)
von Aylin Karadeniz

Lebensgeschichten von Menschen mit Migrationsgeschichte und -hintergrund führten lange Zeit ein Schattendasein im öffentlichen Bewusstsein. Finden sie Gehör oder Aufmerksamkeit, dann handelt es sich eher um Geschichten der Extreme: Entweder des Scheiterns oder des Erfolgs.

Die leiseren Geschichten zwischen diesen Polen stehen selten im Fokus des Interesses. Ihnen wird häufig die Anerkennung und Wertschätzung in der Gesellschaft verwehrt, die diesen Biografien angesichts der besonderen Herausforderung durch die Migration und ihrer Meisterung gebührt.

Das Projekt „Meine Geschichte ist meine Heimat“ will das ändern: Gefördert durch die Partner­schaft für Demokratie Charlottenburg-Wilmersdorf sind im letzten Jahr zwei biografische Kurzfil­me von Menschen mit Migrationserfahrung entstanden: Die Filmemacherin Aylin Karadeniz stellt die Zwillinge Lilia und Julia vor, die als Kinder mit ihren Eltern aus Sibirien nach Deutschland ge­kommen ist. Der andere Film porträtiert Elvira, deren Leben durch den zweiten Weltkrieg geprägt ist und die die Ukraine für ein Leben in Freiheit verlassen hat.


Die Kurzfilme werden Schulen und anderen pädagogischen Einrichtungen zur Verfügung gestellt, um die Auseinandersetzung mit biografischen Schlüsselthemen wie Identität und Zugehörigkeit anzuregen und zu fördern.

Das Projekt wird in diesem Jahr unter der Trägerschaft der Evangelischen Friedensgemeinde Charlottenburg weiter gefördert. Es wird eine Internetseite entstehen, auf der die biografischen Kurzfilme zusammen mit weiterem Material zu finden sein werden, auf die wir von hier aus verlinken.

 

 


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